Drei-Tage-Tour auf den Traumpfaden der Eifel vom 20. - 23.10.2017


 geplante Wanderungen:

Samstag 21.10.

 Pellenzer Seepfad

 Länge 16 km – 595 Höhenmeter

 Schwierigkeit: schwere Wanderung.

 Der Weg umrundet zunächst ein idyllisches Tal bevor ein kurzer Anstieg vor der eindrucksvollen Aschewand, die der Laacher-See-Vulkan hinterlassen hat, vorbeiführt. Hier hat man einen weiträumigen Blick auf unseren diesjährigen Standort: Nickenich. Nach einer Passage durch einen Mischwald gelangt man zum Rastplatz am Krufter Waldsee. Der Gipfelsturm beginnt auf mäßig steigenden Waldwegen, doch kurz vor dem Fels geht es steil hinauf, entlang an einer eindrucksvollen Felsnische zum Felsvorsprung Teufelskanzel mit einem sehr schönen Fernblick ins Neuwieder Becken. Ein bequemer Höhenweg führt uns zurSchutzhütte „Am Krufter Ofen“ – abwärts geht es in Serpentinen durch einen mächtigen Buchenwald. Über freies Feld führt uns der Weg zum Laacher See mit Blick auf das Kloster Maria Laach. Am Seeufer können wir uns die Moffetten (aufsteigendes Kohlenstoffdioxid in Form von

Bläschen) ansehen. Danach geht es wieder steil nach oben und durch einen Mischwald zu einem Keltischen Baumkreis. Auf dem letzten Streckenabschnitt können wir bei gutem Wetter das Siebengebirge sowie in die Pellenz sehen.

 Sonntag 22.10.

 Waldseepfad Rieden

 Länge: 14,2 km – 464 Höhenmeter

 Schwierigkeit: schwere Wanderung

 Die heutige Tour startet am idyllischen Ufer des Rieder Waldsees und führt dann entlang des Rehbachs nach Rieden. Vorbei an einem Sauerbrunnen geht es nach der Querung von Rieden auf einem urigen Pfad in den Wald. Bei fast unmerklicher Steigung laufen wir hier durch einen mächtigen Buchenhallenwald.

Über ausgedehnte Weiden – mit dem Blick auf den Sendeturm des Gänsehalses und durch dichten Nadelwald geht es dann ordentlich bergauf bis wir den Sendeturm erreichen – dieser steht immer offen und bietet eine grandiose Panoramasicht auf die Vulkaneifel und das Neuwieder Becken. Abwärts geht es erst durch einen Mischwald und dann über offene Felder bis zur Gänsehalshütte. Die nächste Panoramaaussicht erwartet uns am Maifeldblick und danach geht es über Wiesen und Felder – vorbei am Aussichtspunkt Udelsheck zurück zum Riedener Waldsee.

 Montag 22.10.

 Höhlen- und Schluchtensteig

Länge 12 km – 405 Höhenmeter

Schwierigkeit: mittlere Schwierigkeit

 Direkt nach dem Start öffnet sich der erste Panoramablick in Richtung Pöntertal. Auf Feldwegen mit knorrigen Obstbäumen führt uns der Weg ins wunderschöne Krayerbachtal. Durch wogendes Schilf und üppige Hecken wandern wir hinab zur Krayermühle. Vorbei an Wasserläufen geht es nun ins tief eingeschnittene Pönterbachtal. Nach einem steilen Anstieg bis zum Schützenhaus werden wir kurz darauf am Aussichtspunkt „Schweppenburgblick“ für unsere Mühe belohnt. Der weitere Verlauf wird durch schöne Aussichten auf die Vulkanlandschaft geprägt. Auf dem Hermann-Löns-Pfad geht es wieder abwärts - unter dem Viadukt des Vulkanexpresses hindurch - zu den begehbaren Trasshöhlen. Der Weg führt uns nun vorbei an Trasswänden und den Resten des Klosters Tönisstein, ehe wir in die Wolfsschlucht mit tollen Felsformationen und seiner Urwaldatmosphäre kommen. Hier wird uns neben sprudelnden Quellen sogar noch ein Wasserfall geboten. Vorbei geht es anschließend an der CO2-haltigen Römerquelle, über einen leicht ansteigenden Waldweg zu einem Hochplateau mit einem imposanten „Siebengebirgsblick“ und von hier aus sind wir bald wieder an unserem Ausgangspunkt angelangt.

 

Kurzwanderungen:

 Falls die eine oder andere Tour zu anstrengend wäre, besteht auch die Möglichkeit, kurze Wanderungen zum – bzw. am Laacher See oder durch den Nickenicher Wald zu unternehmen  (Information vor Ort).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausrüstung:

 

Feste Wanderschuhe und wetterfeste Kleidung sind zwingend notwendig. Wanderstöcke sind zu empfehlen.

 

Für alle Wanderungen ist Rucksackverpflegung einzuplanen.